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Angela Merkel CDU

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06.04.2016

Euro-Krise Spitzenökonomen stützen Merkels Griechenland-Kurs

Schuldenschnitt zum aktuellen Zeitpunkt wäre das falsche Signal.

Düsseldorf – Führende deutsche Ökonomen haben den strikten Griechenland-Kurs der Bundesregierung in der Euro-Krise unterstützt. „Die Bundesregierung tut gut daran, sich nicht auf Schuldenerleichterungen einzulassen, bevor nicht die zugesagten Reformen umgesetzt sind“, sagte der Wirtschaftsweise Lars Feld der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

Da Reformen in Griechenland nur sehr zögerlich umgesetzt würden, „wäre ein weiterer Schuldenschnitt zum aktuellen Zeitpunkt das falsche Signal“, sagte auch der neue Chef des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, der Redaktion.

„Die großen Brocken – Rentenreform, Steuervergünstigungen für Landwirte und Privatisierung – hat die griechische Regierung nicht angepackt“, kritisierte der Freiburger Ökonom Feld. „Die Regierung Tsipras pokert jetzt noch einmal stärker als im vergangenen Jahr, vor allem bei den Themen, bei denen sie sich mit Blick auf ihre Wählerklientel in die Nesseln setzen könnte“, sagte Feld.

Auch Fuest sagte: „Es wäre wichtiger, dass Griechenland seine wirtschafts- und sozialpolitischen Reformen vorantreibt und seine Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnt.“

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