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21.07.2011

Euro-Krise kann Steuerzahler bis zu 70,8 Milliarden Euro kosten

Berlin – Die Euro-Schuldenkrise könnte die deutschen Steuerzahler bis 2015 im schlechtesten Fall 70,8 Milliarden Euro kosten. Das ist das Ergebnis neuer Berechnungen der Ökonomen Ansgar Belke und Christian Dreger vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Dabei haben die Forscher bereits einkalkuliert, dass die EU-Staaten für Griechenland ein neues 120 Milliarden Euro schweres Kreditprogramm auflegen, berichtet die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ in ihrer Donnerstagsausgabe.

Das Worst-Case-Szenario tritt ein, wenn Griechenland, Portugal und Irland die an sie vergebenen Hilfskredite nicht wieder zurückzahlen. Eindringlich plädieren die Forscher für einen Schuldenschnitt: Würden Griechenland 50 Prozent seiner Schulden erlassen, könnten die deutschen Steuerzahler am Ende mit Kosten von maximal 47,7 Milliarden Euro davonkommen.

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