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26.12.2009

EU will griechische Finanzkrise ohne IWF lösen

Brüssel – Die Finanzprobleme des Euro-Mitgliedstaates Griechenland sollen offenbar innerhalb der Europäischen Union ohne Hilfe des Internationalen Währungsfonds gelöst werden. Wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ berichtet, zeichne sich diese Haltung bei immer mehr Politikern und Notenbankern ab. „Wir brauchen den IWF nicht“, sagt Bundesbankpräsident Axel Weber. Er verweist darauf, dass eine Finanzierung von Budgetdefiziten aus Zentralbankmitteln, die dem IWF zur Verfügung stehen, in Europa verboten ist. Weber zieht damit an einem Strang mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, die ein Einschreiten des IWF politisch für ein falsches Signal hält. Die EU sei stark genug, um mit dem Problem allein fertig zu werden. Gegen ein Einschreiten des IWF spricht nach Ansicht von Notenbankern auch, dass im Falle Griechenlands nicht das Vertrauen in die Währung gestört ist. Stattdessen haben die Akteure an den Finanzmärkten Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Schuldners, des griechischen Staates.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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