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22.01.2015

EU-Währungskommissar EZB-Anleihekäufe sind im Interesse der Eurozone

Strukturreformen in den Mitgliedstaaten blieben weiterhin „absolut notwendig“.

Berlin – EU-Währungskommissar Pierre Moscovici hat das Programm der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Kauf von Staatsanleihen begrüßt: „Ich glaube, dass Herr Draghi im Interesse der Eurozone insgesamt gehandelt hat“, sagte Moscovici dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe).

Es handle sich um ein wichtiges Programm, das der „niedrigen Inflation“ und dem „schwachen Wachstum“ in der Währungsunion Rechnung trage. Es gebe Risiken durch eine Deflation, so der Währungskommissar weiter. „Sie ist noch nicht da, aber es ist besser, sie zu verhindern“, sagte Moscovici.

Strukturreformen in den Mitgliedstaaten blieben weiterhin „absolut notwendig“, betonte der EU-Währungskommissar. Dafür gebe es trotz des EZB-Programms auch weiterhin Anreize. Dazu gehöre etwa die flexible Auslegung der EU-Defizitgrenzen, wenn sich ein Staat zu Reformen verpflichte.

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