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EU: SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel wirbt für tiefere Integration

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14.09.2011

Euro-Krise EU: SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel wirbt für tiefere Integration

Berlin – Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel wirbt angesichts der Schuldenkrise für eine weitergehende Integration der EU. „Der Geburtsfehler des Euro, das völlige Fehlen einer gemeinsamen Finanz-, Stabilitäts- und Wirtschaftspolitik, kann nur durch eine Vertiefung der europäischen Zusammenarbeit behoben werden“, schreibt Gabriel in einem Beitrag für die Wochenzeitung „Die Zeit“.

Zugleich forderte er mehr Klarheit darüber, was dies bedeute: „Eine vertiefte europäische Union ist ohne den Verzicht auf Teile der nationalen Souveränität nicht zu haben. Dies müssen wir genauso ehrlich aussprechen wie die Tatsache, dass natürlich auch wir Deutschen einen Preis leisten müssen für staatliches Versagen wie in Griechenland oder für Exzesse an den Finanzmärkten wie in Irland.“ Gabriel rechtfertigt dies mit den wirtschaftlichen Vorteilen, die Deutschland wegen des Euro habe und mit der Tatsache, dass es „ohne die europäische Einigung die deutsche Wiedervereinigung nicht gegeben hätte“.

Ein enger zusammen wachsendes Europa, so Gabriel, könne sich durchaus in verschiedenen Geschwindigkeiten vollziehen: „Es wird Staaten geben, die voranschreiten wollen, und solche, denen die europäische Integration zu schnell geht. Das ist nicht tragisch, denn das viel beschworene `Europa unterschiedlicher Tempi` ist doch längst Realität.“

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