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25.02.2010

EU setzt auf “kluges” und “grünes” Wachstum

Brüssel – Die EU-Kommission will die wirtschaftspolitischen Anstrengungen in Europa im kommenden Jahrzehnt mittels einer neuen Strategie auf fünf Gebiete konzentrieren. In einem Entwurf zur Wachstumsstrategie „Europa 2020“, der dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) vorliegt, verlangt die Kommission in den Gebieten Beschäftigung, Klimaschutz, Bildung, Forschung und Armutsbekämpfung messbare Erfolge. Für das Gelingen der neuen Strategie übergibt die Kommission den Regierungschefs die Verantwortung. Die Beschäftigungsquote soll dabei von 69 auf 75 Prozent der Erwerbsbevölkerung steigen.

Die Investitionen in Forschung und Entwicklung sollen von 1,9 auf drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) wachsen. In der Altersgruppe der 30 bis 34-Jährigen sei der Anteil der Hochschulabsolventen von 31 auf mindestens 40 Prozent zu erhöhen. Die Kommission hält ferner an dem Ziel fest, die Kohlendioxid-Emissionen und den Energieverbrauch bis 2020 um jeweils 20 Prozent zu senken und den Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtverbrauch um 20 Prozent zu erhöhen. Weiterhin soll die „Armutsrisikorate“ gesenkt werden. „Europa 2020“ knüpft an die vor zehn Jahren beschlossene „Lissabon-Strategie“ an, dessen Ziele laut dem Papier eindeutig verfehlt wurden.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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