Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

20.01.2011

EU-Länder wollen Konten von Tunesiens Ex-Präsident sperren

Brüssel – Die Länder der Europäischen Union wollen die Konten des gestürzten tunesischen Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali sperren. Darauf verständigten sich Vertreter der 27 Mitgliedstaaten am Donnerstag bei einem Arbeitsgruppentreffen in Brüssel. EU-Botschafter und Außenminister werden die Maßnahme wahrscheinlich bei einem Treffen am 31. Januar bestätigen. Die europaweite Sperrung der Konten soll auch für Angehörige Ben Alis gelten.

Bereits am Mittwoch hatte die Schweiz angekündigt, den Zugriff auf Konten und Immobilien von Ben Ali zu blockieren. Der Machthaber war am vergangenen Freitag nach wochenlangen Unruhen aus Tunesien nach Saudi-Arabien geflohen. Die genaue Höhe seines Vermögens ist unbekannt. Unterdessen droht in Tunesien weiter eine Regierungskrise. Alle noch amtierenden Minister des alten Regimes sind mittlerweile aus der früheren Regierungspartei RCD ausgetreten.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/eu-laender-wollen-konten-von-tunesiens-ex-praesident-ben-ali-sperren-19073.html

Weitere Nachrichten

SPD

© gemeinfrei

SPD Seeheimer Kreis stützt Agenda-Kurs von Kanzlerkandidat Schulz

Der konservative SPD-Flügel "Seeheimer Kreis" stützt die von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz geplanten Korrekturen an der Agenda 2010. "Das sind ...

Cem Özdemir Grüne 2013

© gruene.de / Sedat Mehder / CC BY 3.0

Grüne Özdemir fordert „klare Kante“ gegen Erdogan-Anhänger

Angesichts der jüngsten Großkundgebung für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Oberhausen hat Grünen-Chef Cem Özdemir die SPD und die Union ...

Flüchtlinge

© ververidis / 123RF Lizenzfreie Bilder

Bericht NRW beteiligt sich nicht an Afghanistan-Abschiebung

NRW wird sich an der dritten Sammelabschiebung nach Afghanistan nicht beteiligen. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" ...

Weitere Schlagzeilen