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Deutsche Bank

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25.02.2014

EU-Konjunkturprognose Deutsche Bank warnt vor verfrühtem Optimismus

Bestimmte Risiken könnten die Erholung gefährden.

Berlin – Die Deutsche Bank warnt nach Veröffentlichung der EU-Konjunkturprognose vor verfrühtem Optimismus. Es bestehe durchaus das Risiko, dass der Wachstumskurs auf dem Spiel stehe, falls die Länder in ihren Spar- und Reformbemühungen nachlassen.

„Frankreich und Italien, die beiden größten Problemländer Europas, haben noch nicht einmal richtig mit Reformen begonnen, und Deutschland gibt keine Orientierung mehr, da es seine Vorbildrolle als Reformlokomotive jüngst aufgegeben hat“, sagte der Europa-Analyst der Deutschen Bank, Nicolaus Heinen, „Handelsblatt-Online„.

Im laufenden Jahr gebe es zudem drei weitere Quellen von Unsicherheit. Heinen nannte politische Risiken im Nachgang der Europawahl, Unsicherheiten im Vorfeld des Bankenbilanztests der Europäischen Zentralbank (EZB), die Auswirkungen auf das Kreditangebot haben könnten sowie die Frage, wie das Bundesverfassungsgericht abschließend über das EZB-Staatsanleihen-Aufkaufprogramm OMT entscheiden wird.

„Diese Risiken könnten die Erholung gefährden“, sagte der Ökonom der Deutschen Bank.

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