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24.01.2010

EU-Kommission sieht Währungsunion gefährdet

Brüssel – Die EU-Kommission sorgt sich um den Fortbestand der Währungsunion. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ in seiner neuesten Ausgabe. Die unterschiedliche Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsländer und die daraus folgenden Ungleichgewichte „geben Anlass zu ernster Besorgnis für die Euro-Zone als Ganzes“, heißt es in einer Vorlage der Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen für die Finanzminister der Euro-Gruppe. Die Experten des designierten finnischen Währungskommissars Olli Rehn fürchten, dass die unterschiedliche Entwicklung in den Mitgliedstaaten „das Vertrauen in den Euro schwächt und den Zusammenhalt der Währungsunion gefährdet“. Besondere Sorge bereite den Brüsseler Beamten der Zustand jener Länder, die in der Vergangenheit enorme Defizite in ihren Leistungsbilanzen auftürmten, weil sie dank niedriger Zinsen jahrelang auf Pump lebten. Jetzt leiden diese Staaten, vor allem Spanien, Griechenland und Irland, unter ausufernden Staatsdefiziten.

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