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14.07.2017

EU Briten sollen EMA-Umzug aus London zahlen

„Der Traum, dass die Briten das alles zahlen, wird wohl platzen.“

Brüssel – Großbritannien muss sich bei den Brexit-Verhandlungen mit der EU auf hohe Geldforderungen der Europäer einstellen.

Allein für den Umzug der bisher in London ansässigen Arzneimittelagentur EMA sollen die Briten nach dem Willen der EU 582 Millionen Euro zahlen, berichtet der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe. Darin enthalten ist die Ablöse von 448 Millionen Euro für den unkündbaren Mietvertrag in der Londoner Bürostadt Canary Wharf, der noch bis 2036 läuft.

Nach einer dem Haushaltsausschuss des EU-Parlaments vorliegenden Aufstellung kalkuliert die EU zudem mit einer Umzugsrechnung für die gut 800 EMA-Mitarbeiter in Höhe von 23,8 Millionen Euro. Die Kosten für jene Mitarbeiter, die den Umzug vorbereiten, wird mit 29,2 Millionen Euro veranschlagt. Und dann müssen noch eine neue IT angeschafft und die Lieferverträge angepasst werden.

„Der Traum, dass die Briten das alles zahlen, wird wohl platzen“, fürchtet aber Inge Gräßle, die Vorsitzende des Haushaltskontrollausschusses im EU-Parlament.

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