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Justitia

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15.05.2012

Tod der kleinen Lilly Angeklagten entschuldigen sich zum Prozessauftakt

Was geschehen sei, tue ihnen „unendlich leid“.

Eberswalde – Im brandenburgischen Eberswalde haben sich die beiden angeklagten Erzieherinnen der ums Leben gekommenen Lilly zum Prozessauftakt entschuldigt. Seit Dienstag müssen sich die zwei Erzieherinnen vor Gericht verantworten, in deren Obhut das kleine Mädchen gewesen war. Was geschehen sei, tue ihnen „unendlich leid“, betonten die beiden Frauen. „Ich kann mir bis heute nicht erklären, wie das passiert ist“, sagte eine der Erzieherinnen.

Den beiden Angeklagten wird vorgeworfen, die 2-Jährige und ein anderes Mädchen etwa zehn Minuten unbeaufsichtigt gelassen zu haben. Deswegen stehen die Frauen wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen vor Gericht.

Zum Prozessbeginn äußerten sich die Angeklagten zum Unfallhergang. Sie hätten die Kinder vor dem Rückweg zur Kita gezählt. Die Gruppe sei vollständig gewesen.

Am 8. Dezember 2010 waren die Mädchen in einen eiskalten Teich gefallen. Lilly starb kurz nach dem Unglück an den Folgen, während das andere Mädchen überlebte. Als Nebenkläger treten vor Gericht Lillys Eltern auf.

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