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Erste Bergleute in Chile gerettet

Bergwerk San José – In Chile läuft die Rettung der 33 verschütteten Bergleute derzeit nach Plan und reibungslos. Um 5.10 Uhr MEZ erreichte der erste Kumpel Florencio Avalos in einer Rettungskapsel die Erdoberfläche. Bis 11.22 Uhr folgten sechs weitere Kumpel. Die gesamte Rettungsaktion wird voraussichtlich noch zwei Tage dauern.

Bei ihrer Ankunft an der Erdoberfläche wurden die Bergleute euphorisch gefeiert und begrüßt. Mario Sepúlveda, der als Sprecher der Kumpel unter Tage galt, umarmte nach seiner Rettung viele Helfer und stieß immer wieder Freudenschreie aus. Als nächstes folgten Juan Illanes, der einzige bolivianische Kumpel Carlos Mamani, der jüngste Bergarbeiter Jimmy Sanchez, Osman Araya und José Ojeda. Chiles Staatschef Sebastian Piñera erklärte, der Tag der Rettung werde für immer im Herzen der Chilenen bleiben. Auch internationale Politiker wie US-Präsident Barack Obama oder Bundesaußenminister Guido Westerwelle sandten ihre Glückwünsche zur Rettungsaktion.

Zum Schutz vor dem grellen Scheinwerferlicht haben die Bergleute bei ihrer Ankunft dicke Sonnenbrillen auf dem Gesicht. Zudem tragen die Männer Sauerstoffmasken, Pullover gegen die Kälte und Kompressionsstrümpfe gegen die Bildung von Blutklumpen durch den schnellen Aufstieg. Die „Phönix“-Kapsel, welche die Kumpel aus mehr als 600 Metern Tiefe zur Erdoberfläche bringt, hat nur einen Durchmesser von 53 Zentimetern. Die Bergleute waren vor mehr als zwei Monaten verschüttet worden.

13.10.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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