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Ursula von der Leyen

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23.01.2015

Erneute Verzögerung beim A400M Von der Leyen attackiert Airbus

„Hier steht weit mehr auf dem Spiel als das Image eines Industrieunternehmens.“

Berlin – Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat Airbus scharf dafür kritisiert, dass sich die Lieferung des Bundeswehr-Transportflugzeugs A400M erneut verzögert.

„Hier steht weit mehr auf dem Spiel als das Image eines Industrieunternehmens, es geht um Deutschlands Verlässlichkeit in seinen Bündnissen“, sagte von der Leyen dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“. „Die von Airbus angekündigten erneuten Verzögerungen bei der A400M treffen uns zur ungünstigsten Zeit.“

Sie erwarte, „dass der Konzern alle Hebel in Bewegung setzt, um die Auswirkungen der unternehmensinternen Probleme auf die Bundeswehr so gering wie möglich zu halten“.

Bei der Kontrolle der ersten A400M im November 2014 durch die Bundeswehrprüfer gab es nach „Spiegel“-Informationen 875 Mängel.

Im Protokoll, das dem Nachrichten-Magazin vorliegt, vermerkten die Prüfer unter anderem Schimmel in der Küchenspüle, ausgelaufenes Hydrauliköl am Hauptfahrwerk und an den Reifen, fehlende Isolierungen an Elektrokabeln sowie schlechten Anstrich am Heckruder.

Die Bundeswehr-Kontrolleure notierten zudem die „mangelnde Sauberkeit“ in der Herstellungshalle, heißt es in dem Bericht weiter.

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