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Ermordete Prostituierte: Verdächtiger im Ausland vermutet

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23.01.2012

Mord Ermordete Prostituierte: Verdächtiger im Ausland vermutet

Die Familie des verdächtigen 42-Jährigen stammt aus der Türkei.

Düsseldorf – Nach der Tötung einer 25-jährigen Prostituierten in einem Düsseldorfer Luxushotel vermutet die Staatsanwaltschaft, dass sich der letzte Kunde und mögliche Mörder der Frau in der Türkei abgesetzt haben könnte. Die Familie des verdächtigen 42-Jährigen stamme von dort. Es werde geprüft, ob der Mann Kontakt dorthin habe, sagte der zuständige Staatsanwalt Christoph Kumpa am Montag. Der 42-Jährige wird wegen Totschlags mit Haftbefehl gesucht.

Nach der Tat war der Mann aus Dormagen untergetaucht. Am Sonntag hatte er sich mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit gewandt und die Tat bestritten. Er selbst wolle den wahren Täter finden und ihn der Polizei ausliefern, erklärte der Mann. Die Staatsanwaltschaft hält diese Darstellung jedoch für abwegig. Es gebe keine Hinweise auf einen “unbekannten Dritten”, hieß es.

Die Prostituierte war am Freitagmorgen von einem Zimmermädchen erstochen aufgefunden worden. Den 42-Jährigen kannte sie offenbar bereits seit Monaten. Laut Staatsanwaltschaft hatte er die Prostituierte bereits vielfach gebucht. Der Mann war bislang nur durch einige Betrügereien aufgefallen.

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