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Ermittlungen nach Absturz eines Militärflugzeugs

© AP, dapd

18.03.2012

Schweden Ermittlungen nach Absturz eines Militärflugzeugs

Fünf Tote – Norwegische Maschine stürzte am Donnerstag während Übung ab.

Oslo – Nach dem Absturz eines norwegischen Militärflugzeugs in Nordschweden ist die Unglücksursache weiter unklar. Bei dem Absturz der Transportmaschine vom Typ C-130 kamen am Donnerstag vermutlich fünf Norweger ums Leben. Möglicherweise sei das Flugzeug verunglückt, weil sich die Piloten entschieden hätten, manuell und nicht mit Autopilot zu fliegen, sagte Oberstleutnant Trond Sölna, der für die Frachtflugzeuge der norwegischen Streitkräfte zuständig ist, laut einem Medienbericht am Sonntag. Die Piloten hätten vorgehabt, bei günstigen Wetterbedingungen manuell zu fliegen, erklärte er.

Sie könnten sich aber auch dazu entschieden haben, über einer bergigen Gegend in geringer Höhe zu fliegen, sagte Sölna laut einem Bericht der norwegischen Zeitung „Aftenposten“.

Das Flugzeug stürzte am Donnerstag während einer Militärübung in den Kebnekaise, den höchsten Berg Schwedens. Zum Zeitpunkt des Absturzes soll das Wetter in der Gegend schlecht gewesen sein.

Die Suche nach Trümmerteilen und den sterblichen Überresten der fünf Besatzungsmitglieder ging am Sonntag unterdessen weiter. Am Samstag sagte der schwedische Polizeisprecher Börje Öhman, die Polizei sei sich sicher, „dass alle fünf tot sind“. Zuvor waren bereits Wrackteile der Transportmaschine entdeckt worden. Ein Sprecher der Rettungskräfte, Mathias Hansson, erklärte, Teile der Maschine vom Typ C-130 seien auf einem Gletscher des Kebnekaise gefunden worden.

Besatzung hatte wohl kaum Überlebenschance

An Bord befanden sich vier Männer und eine Frau, die alle aus Norwegen stammten. Die C-130 war im Rahmen eines Manövers auf dem Weg vom norwegischen Evenes nach Kiruna in Nordschweden, als sie am Donnerstag von den Radarschirmen verschwand.

Offenbar war das Flugzeug direkt in die Westwand des Kebnekaise geflogen. Die Besatzung hatte bei der Kollision wohl kaum eine Überlebenschance. Die größten Wrackteile seien gerade einmal so groß wie ein Blatt Papier, sagte Polizeisprecher Öhman.

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