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27.01.2010

Erdbebenopfer in Haiti nach zwölf Tagen gerettet

Port-au-Prince – In der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince haben US-amerikanische Soldaten der 82. Luftlandedivision gestern einen Mann geborgen, der offenbar zwölf Tage unter Schutt und Trümmern begraben lag. Medienberichten zufolge wurde der 31-Jährige zwei Tage nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,0 wahrscheinlich bei einem Nachbeben verschüttet. Seit dem Erdstoß vom 12. Januar hat es in Haiti mindestens 50 Nachbeben gegeben. Abgesehen von einem gebrochenen Bein und Verletzungen im Gesicht gehe es dem Mann nach Angaben des US-Militärs jedoch erstaunlich gut. Er hatte offenbar durch kleine Mengen Wasser überlebt und seine Retter durch einen Schrei auf sich aufmerksam gemacht. Bislang wurden mehr als 130 Erdbebenopfer unter Trümmern lebend geborgen. Bei dem schweren Erdbeben in Haiti sind nach letzten offiziellen Schätzungen 150000 Menschen ums Leben gekommen.

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