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18.03.2015

Erbschaftsteuer Unternehmerverband verstärkt Druck auf Union

Bundesfinanzminister habe fast alle Familienunternehmer vor den Kopf gestoßen.

Berlin – Die Unternehmerverbände verstärken kurz vor dem Treffen der Unionsfraktion zur Reform der Erbschaftsteuer den Druck auf CDU und CSU.

Nach einer internen Umfrage des Verbandes der Familienunternehmer, über die der „Tagesspiegel“ berichtet, glauben vier Fünftel der Mitglieder, die ein Unternehmen mit mehr als 25 Millionen Euro Umsatz führen, dass die Pläne von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die Wirtschaftskompetenz der Union schädigen. 85 Prozent befürchten langwierige Rechtsstreitigkeiten mit den Finanzbehörden.

Zwei Drittel dieser Unternehmer müssten wegen geringer Erbenzahl die Bedürfnisprüfung zur Verschonung von der Steuer beantragen, die Schäuble vorsieht. An der Umfrage nahmen 285 Mitglieder von insgesamt 1.014 Mitgliedern mit dieser Unternehmensgröße teil.

Verbandschef Lutz Goebel sagte dem „Tagesspiegel“: „Mit seinen Eckpunkten hat der Bundesfinanzminister fast alle Familienunternehmer vor den Kopf gestoßen.“ Er bezeichnete die Pläne als „Einführung einer Vermögensabgabe durch die Hintertür“.

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