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Entscheidung über Müller-Brot

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26.03.2012

Gläubigerausschuss Entscheidung über Müller-Brot

Zerschlagung des Unternehmens erwartet – Insolvenzverwalter will begehrtes Filialnetz veräußern.

München – Der Gläubigerausschuss von Müller-Brot berät seit Montagvormittag erneut über die Zukunft der insolventen Großbäckerei aus dem oberbayerischen Neufahrn. Erwartet wird, dass das Unternehmen zerschlagen wird. Nachdem Kontrolleure in der vergangenen Woche wieder Ungeziefer in der Backfabik gefunden und die Wiederaufnahme der Produktion verboten hatten, wollte sich der vorläufige Insolvenzverwalter Hubert Ampferl darauf konzentrieren, das begehrte Filialnetz von Müller-Brot zu veräußern.

Wegen schwerer Hygieneprobleme hatten die Behörden die Brotfabrik Ende Januar stillgelegt. Der Produktionsstopp brockte dem Unternehmen Verluste in Millionenhöhe ein. Mitte Februar meldete die Geschäftsführung Insolvenz an. Rund 1.250 Arbeitsplätze stehen bei dem Unternehmen auf der Kippe. Die Mitarbeiter bekommen nur noch bis Ende des Monats Insolvenzgeld.

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