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Loveparade 2010

© Arne Müseler / CC BY-SA 3.0 DE

05.04.2016

Ombudsmann der Loveparade-Opfer Entscheidung ist eine Keule für die Betroffenen

„Ich hoffe sehr, dass dies jetzt nicht das letzte Wort ist.“

Düsseldorf – Der Ombudsmann der Loveparade-Opfer, Pastor Jürgen Widera, wertet die Entscheidung des Duisburger Landgerichts als „Keule“ für die Eltern der ums Leben gekommenen Jugendlichen und für die Verletzten. Ein Kläger, mit dem er nach der Entscheidung gesprochen habe, sei „völlig geschockt“, sagte Widera der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). Mit einer solchen Entscheidung habe er nicht gerechnet.

„Ich hoffe sehr, dass dies jetzt nicht das letzte Wort ist, sondern die Staatsanwaltschaft Einspruch dagegen einlegt“, sagte Widera, der 2013 von der Stadt Duisburg als Ansprechpartner für die Opfer der Loveparade-Katastrophe eingesetzt worden ist.

Seine Kritik richtet sich vorrangig gegen das Gericht. Er finde es „sehr eigenartig“, dass die Richter mehr als zwei Jahre benötigt hätten, um festzustellen, dass die Anklage nicht ausreichend sei.

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