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19.01.2015

Entgeltgleichheitsgesetz Firmen sollen Gehälter von Frauen und Männern offenlegen

Strukturell bedingte Nachteile für Frauen sollen beseitigt werden.

Berlin – Unternehmen ab 500 Mitarbeitern sollen nach dem Willen der Regierungskoalition von 2016 an offenlegen müssen, wie groß die Unterschiede bei den Gehältern von Frauen und Männern sind.

„In das Handelsgesetzbuch soll eingefügt werden, dass Unternehmen ab 500 Mitarbeitern verpflichtet werden offenzulegen, wie viel Frauen und Männer in den einzelnen Gehaltsgruppen des Unternehmens verdienen“, sagte SPD-Fraktionsvize Carola Reimann der „Rheinischen Post“ (Montagausgabe).

Die Große Koalition wolle das Entgeltgleichheitsgesetz „in der zweiten Jahreshälfte durch den Bundestag bringen, so dass es 2016 in Kraft treten kann“, so Reimann.

„Wir wollen in dieser Legislaturperiode das Thema Lohnunterschiede bei Männern und Frauen angehen“, kündigte auch der familienpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Marcus Weinberg, an. „Da, wo es strukturell bedingte Nachteile für Frauen gibt, sollen diese aus Gründen der Gerechtigkeit beseitigt werden“, sagte Weinberg.

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