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Ulrich Grillo

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08.09.2013

Energiewende Grillo fordert „radikale Reform“ des EEG

Grillo bereit ein Moratorium durchsetzen.

Berlin – Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, fordert von der Bundesregierung eine „radikale Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in den ersten 100 Tagen nach der Wahl“. In einer Energiekonferenz „unter Leitung des Kanzleramtes“, so Grillo in einem Interview mit dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“, müssten sich alle „wichtigen Gruppen, also Verbraucher, Umweltverbände, Politik und Industrie verständigen“.

Sollte der Vorschlag kein Gehör finden, will Grillo zu „drastischeren Maßnahmen“ greifen und ein Moratorium durchsetzen. Der BDI werde dann „dafür kämpfen, die milliardenschwere Förderung der erneuerbaren Energien so lange zu stoppen, bis ein wirklich tragfähiges Gesamtkonzept vorliegt“. Erst nach einem solchen Moratorium, so Grillo, dürfe die Förderung „wieder anlaufen, dosiert und auf einem deutlich niedrigeren Niveau“.

Die deutsche Industrie, begründet der BDI-Präsident seine Forderung, sei angesichts der hohen Strompreise international immer weniger wettbewerbsfähig. Das müsse schnellstens geändert werden, um die Schließung von Standorten noch zu verhindern.

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