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Energieverbrauch sinkt bei Laufzeitverlängerung
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Energieverbrauch sinkt bei Laufzeitverlängerung

Düsseldorf – Der Energieverbrauch und die Treibhausgas-Emissionen gehen bei einer Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke in den kommenden Jahrzehnten deutlich stärker zurück als bei einer Beibehaltung des Atomausstiegs. Dies geht aus dem Zwischenbericht mit dem Titel „Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung“ hervor, den drei wissenschaftliche Institute im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt haben. Ihr endgültiges Gutachten werden das Energiewirtschaftliche Institut (EWI) der Universität Köln, das Schweizer Prognos-Institut und die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) am Freitag der Bundesregierung übergeben.

Der Zwischenbericht der drei Institute vom 27. Mai 2010 liegt der „Rheinischen Post“ vor. Dem Zwischenbericht zufolge dürfte der Primärenergieverbrauch Deutschlands im Jahr 2050 um 42 Prozent unter dem Ausgangswert des Jahres 2008 liegen, sollte die Regierung unverändert am Atomausstieg festhalten. Dagegen sinkt der Energieverbrauch bis 2050 um 51 Prozent, wenn die Laufzeiten der Atomkraftwerke um zwölf Jahre verlängert werden. Bei einer Laufzeitverlängerung um 20 Jahre ergäbe sich kein stärkerer Rückgang des Energieverbrauchs als bei einer Verlängerung um zwölf Jahre.

Die Treibhausgas-Emissionen würden bis 2020 um knapp 37 Prozent und bis 2050 um 71 Prozent gegenüber 1990 zurückgehen, wenn es beim Atomausstieg bliebe. Dagegen würden die CO2-Emissionen bei einer Laufzeitverlängerung um zwölf Jahre um knapp 46 Prozent abnehmen. Bis zum Jahr 2050 betrüge der Rückgang 87 Prozent, heißt es in dem Zwischenbericht. Die Institute weisen in dem Papier ausdrücklich darauf hin, dass es sich lediglich um Zwischenstände der Berechnungen handelte.

26.08.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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