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Trennung vom Atomgeschäft gefordert

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07.02.2012

Energiekonzern Steag Trennung vom Atomgeschäft gefordert

Langfristig führe am Verkauf des Geschäftsfelds “kein Weg vorbei”.

Essen – Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im nordrhein-westfälischen Landtag, Reiner Priggen, hat das Festhalten des Essener Energiekonzerns Steag am Atomgeschäft kritisiert und einen Verkauf der Sparte gefordert. “Es ist nicht Aufgabe von deutschen Stadtwerken, russische Atom-U-Boote zu zerlegen”, sagte Priggen den Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe.

Der Politiker reagierte damit auf die Ankündigung von Steag-Geschäftsführer Joachim Rumstadt, die Atomsparte im Konzern behalten zu wollen. Langfristig führe am Verkauf des Geschäftsfelds “kein Weg vorbei”, sagte Priggen. Im vergangenen Jahr hatte ein Konsortium aus sieben Ruhrgebiets-Stadtwerken die Mehrheit am Steag-Konzern übernommen.

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