Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

10.11.2009

Energiekonzern E.ON verkauft Stromnetz für 1,1 Milliarden Euro

Düsseldorf – Der Energiekonzern E.ON verkauft für rund 1,1 Milliarden Euro sein deutsches Höchstspannungsnetz an den staatlichen niederländischen Netzbetreiber TenneT. Das gab das Düsseldorfer Unternehmen heute bekannt. Das etwa 11000 Kilometer lange Höchstspannungsnetz wird derzeit von der E.ON-Tochter Transpower betrieben. Jedoch soll TenneT zum 31. Dezember sämtliche Anteile von Transpower übernehmen. Seine regionalen Verteilernetze, die nach Unternehmensangaben von dem Verkauf nicht betroffen sein sollen, will der Konzern jedoch behalten. Bereits im vergangenen Jahr hatte E.ON den bevorstehenden Netzverkauf angekündigt. Grund dafür war eine drohende Kartellstrafe, da E.ON angeblich seine Marktstellung ausnutzen würde, um die Strompreise in die Höhe zu treiben. Der endgültige Verkauf bedarf nun noch der Zustimmung der Kartellbehörden, so dass der Verkauf zu Beginn des nächsten Jahres abgeschlossen sein könnte.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/energiekonzern-e-on-verkauft-stromnetz-fuer-11-milliarden-euro-3461.html

Weitere Nachrichten

Rob Wainwright Europol

© Security and Defence Agenda / CC BY 2.0

Konzerne weltweit kritisiert Europol warnt vor noch aggressiveren Hackerangriffen

Angesichts fortlaufender Cyberangriffe hat der Chef der europäischen Polizeibehörde Europol, Rob Wainwright, die Nachlässigkeit vieler Konzerne weltweit ...

Sven Lehmann Grüne

© Bündnis 90 / Die Grünen NRW / CC BY 2.0

NRW Grünen-Chef geht auf Abstand zu Rot-Rot-Grün

Trotz gleicher Haltung zur so genannten "Ehe für alle" bleiben Grünen-Politiker auf Abstand zu einem möglichen rot-rot-grünen Bündnis im Bund. ...

Internet Cafe

© Subhi S Hashwa / gemeinfrei

Stopp der Vorratsdatenspeicherung Unions-Fraktionsvize Harbarth kritisiert Bundesnetzagentur

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Stephan Harbarth, hat die Entscheidung der Bundesnetzagentur zum Stopp der Vorratsdatenspeicherung als ...

Weitere Schlagzeilen