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BDI-Chef will Strompreis mit neuem Konzept bremsen

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17.02.2013

Erneuerbare Energien BDI-Chef will Strompreis mit neuem Konzept bremsen

Grillo: Altmaiers Vorschläge reichen nicht aus.

Köln – Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo, will die Förderung erneuerbarer Energien neu konzipieren. Die Vorschläge von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) reichten nicht aus, sagte Grillo dem Deutschlandfunk. Neben einer Strompreisbremse sei eine Kostenbremse notwendig, damit die Energiewende sicher und bezahlbar bleibe.

Nach den Plänen der Minister soll die EEG-Umlage auf dem heutigen Stand von 5,28 Cent pro Kilowattstunde bis Ende 2014 eingefroren werden. Weniger energieintensive Betriebe sollen von der Umlage ausgenommen sein. Auch wer nur sich selbst mit Strom versorgt, soll in die Umlage einbezogen werden. Für Besitzer von Altanlagen gibt es Bestandsschutz, aber auch sie sollen einen Solidarbeitrag zahlen.

Grillo sagte, die Industrie sei bereit, sich an den Anstrengungen solidarisch zu beteiligen, wenn dies auch alle anderen täten. Er räumte ein, dass eine grundlegende Umgestaltung der EEG-Förderung vor der Bundestagswahl unwahrscheinlich sei.

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