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Ende der Ermittlungen gegen Strauss-Kahn

© AP, dapd

19.01.2012

USA Ende der Ermittlungen gegen Strauss-Kahn

Staatsanwalt: Nicht sicher, was zwischen den Beteiligten gewesen ist.

New York – Der für die Ermittlungen gegen den früheren IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn zuständige US-Staatsanwalt hat erklärt, warum er den Fall im vergangenen Jahr eingestellt hat. Strauss-Kahn war ein sexueller Übergriff gegen ein Zimmermädchen vorgeworfen worden. Er sei sich letztlich nicht sicher gewesen, was zwischen den beiden Beteiligten gewesen sei, erklärte Cyrus R. Vance am Mittwoch. Er sei damals zu dem Schluss gelangt, dass er nicht länger überzeugt war, dass er mit Gewissheit sagen könne, was wirklich passiert sei. “Wir hatten nicht das nötige Vertrauen”, sagte Vance.

Strauss-Kahn, der damals auch noch als möglicher französischer Präsidentschaftskandidat galt, wurde im Mai wegen der Vorwürfe festgenommen und unter Hausarrest gesetzt. Er trat nach wenigen Tagen als Chef des Internationalen Währungsfonds zurück. Er räumte ein unangemessenes Verhalten gegenüber dem Zimmermädchen ein, Gewalt habe er dabei aber nicht angewandt. Der Fall wurde schließlich im August wegen Zweifeln an der Glaubwürdigkeit der Frau eingestellt.

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