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Grünen-Parteitag am 09.11.2018

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09.06.2019

Sonntagstrend Grüne auf Rekordhoch ziehen mit Union gleich

Größte Verliererin ist die SPD.

Berlin – Die Grünen haben in der in der von Emnid gemessenen Wählergunst deutlich zugelegt. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, kommen die Grünen mit einem Rekordzuwachs von sieben Prozentpunkten im Vergleich zur Vorwoche auf 27 Prozent der Stimmen und ziehen damit mit der Union gleich.

Die Union verliert im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und liegt ebenfalls bei 27 Prozent. Größte Verliererin ist die SPD: Die Sozialdemokraten büßen vier Prozentpunkte ein und erzielen mit 12 Prozent ihr bisher schlechtestes Ergebnis im Sonntagstrend. Damit liegen sie gleichauf mit der AfD, die einen Prozentpunkt verliert und ebenfalls 12 Prozent erreicht.

Die Linke verliert einen Prozentpunkt und liebt bei 7 Prozent. Die FDP bleibt unverändert bei 8 Prozent der Stimmen. Die sonstigen Parteien bleiben bei 7 Prozent.

Außergewöhnlich beliebt ist auch Grünen-Chef Robert Habeck. Er würde laut Emnid im Kanzlerduell mit CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer auf 40 Prozent der Stimmen kommen. Kramp-Karrenbauer erhält 36 Prozent, 24 Prozent der Befragten antworteten mit „weiß nicht“ oder machten keine Angabe.

Gleichzeitig wünschen sich die meisten Befragten die Grünen offenbar eher in der Rolle des Juniorpartners einer Koalition. So möchten 58 Prozent, dass die Grünen an der Regierung beteiligt sind, 31 Prozent der Befragten wollen das nicht („weiß nicht, keine Angabe“: 11 Prozent). Doch nur 28 Prozent wollen, dass die Grünen die Regierung anführen (60 Prozent wollen das nicht, „weiß nicht, keine Angabe“: 12 Prozent).

Für die Erhebung befragte Emnid für „Bild am Sonntag“ im Zeitraum vom 29. Mai bis zum 5. Juni 2019 insgesamt 1.903 Personen. Die Fragestellung lautete: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?“

Zur möglichen Regierungsbeteiligung der Grünen wurden 502 Personen am 6. Juni 2019 befragt. Die genauen Fragestellungen lauteten: 1. „Angenommen, Sie könnten den Bundeskanzler direkt wählen und hätten die Wahl zwischen CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer und Grünen-Chef Robert Habeck. Für wen würden Sie sich entscheiden?“ 2. „Möchten Sie, dass die Grünen an der nächsten Bundesregierung beteiligt sind?“ 3. „Sind Sie für eine von den Grünen geführte Bundesregierung?“

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