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Uhl kritisiert Sicherheitsbehörden

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31.03.2012

Emder Mordfall Uhl kritisiert Sicherheitsbehörden

Innenexperte Uhl: Vorfälle zeigen „welche Kräfte im Internet frei gesetzt werden können“.

Köln – Der CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl hat anlässlich des Mordfalls Lena in Emden Sicherheitsbehörden und Internetnutzer kritisiert. „Polizei und Staatsanwaltschaft haben ein Interesse an einem raschen Fahndungserfolg“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Deshalb sind sie manchmal etwas voreilig und riskieren zu häufig einen zu schnellen Gang an die Öffentlichkeit.“ Dies sei immer häufiger zu beobachten.

Uhl fügte hinzu: „Die Vorfälle zeigen wieder einmal, welche Kräfte im Internet frei gesetzt werden können. Die sind nicht immer zu begrüßen.“

Der SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz sagte dem Blatt: „Ich bin sehr dafür, dass Leute, die zur Lynchjustiz aufrufen, unnachgiebig verfolgt werden.“ Vor allem online gebe es „Teilaspekte einer Lynchatmosphäre“, die er scharf kritisieren müsse.

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