Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Panorama - newsburger.de

10.02.2011

Elfenbeinküste: UN geht von 300 Toten seit Beginn der Proteste aus

Yamoussoukro – In der Elfenbeinküste sind seit den Wahlen vom 28. November 2010 fast 300 Menschen bei Ausschreitungen getötet worden. Von dieser Zahl gehen die Vereinten Nationen in einer am Donnerstag veröffentlichten Stellungsnahme aus. Das Land ist seit dem Bürgerkrieg von 2002 – 2003 gespalten zwischen den Anhängern der zwei um die Macht konkurrierenden Präsidenten. Alassane Ouattra gilt als der Gewinner des zweiten Wahlganges der Präsidentschaftswahlen und wurde von den Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union anerkannt. Sein Vorgänger Laurent Gbagbo hält jedoch an der Macht fest und kontrolliert weitgehend den Süden des Landes.

Mittlerweile sind Tausende von Menschen vor der Gewalt im Land geflohen. Inzwischen droht Gbagbo eine militärische Intervention der Nachbarstaaten, sollte er sein Amt nicht an seinen Nachfolger abtreten.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/elfenbeinkueste-un-geht-von-300-toten-seit-beginn-der-proteste-aus-19938.html

Weitere Nachrichten

Aiman Mazyek - Zentralrat der Muslime 2015

© Christliches Medienmagazin pro / CC BY 2.0

Zentralrat der Muslime Mazyek nach eigenen Angaben auf „ISIS-Todesliste“

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, wird nach eigenen Angaben von der Terrororganisation "Islamischer Staat" gejagt - und eine ...

Wohnungsanzeigen

© über dts Nachrichtenagentur

Studie Ausländer werden bei Wohnungssuche benachteiligt

Menschen mit ausländischen Namen werden laut einer Studie bei der Wohnungssuche in Deutschland benachteiligt. Der Untersuchung des "Spiegels" und des ...

Polizist

© über dts Nachrichtenagentur

Verhaltensökonom Risiko von Terroranschlägen wird überschätzt

Angesichts der Angst vieler Deutscher vor Terroranschlägen im Urlaub rät der Verhaltensökonom Horst Müller-Peters von der Technischen Hochschule Köln zu ...

Weitere Schlagzeilen