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Elbphilharmonie
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Elbphilharmonie Run auf Eintrittskarten lässt nach

„Wir sind am Limit.“

Hamburg – Die Nachfrage nach Konzertkarten für die Elbphilharmonie lässt langsam nach. Zwar sind noch immer alle Veranstaltungen in den beiden Sälen des Hamburger Konzerthauses ausverkauft, jedoch lässt der Druck auf die Karten im Vorverkauf nach, berichten die Hamburg-Seiten der „Zeit“. Ein durchschnittliches Konzert im Großen Saal, welches im ersten Jahr innerhalb von 24 Stunden ausverkauft war, brauchte im zweiten Jahr eine Woche und inzwischen einen Monat.

Elbphilharmonie-Generalintendant Christoph Lieben-Seutter blickt den Zeiten gelassen entgegen, in denen nicht mehr jede Veranstaltung ausverkauft sein wird. „Dann läuft es mit 90 oder 95 Prozent Auslastung. Das ist immer noch gut“, sagte er der „Zeit“.

Bei den Veranstaltern steht die Elbphilharmonie unverändert hoch im Kurs. „Die Nachfrage ist endlos“, sagte Lieben-Seutter, „manche Abende könnten wir zehnmal vergeben.“ Die Herausforderung liege für sein Team eher darin, ein bestimmtes Qualitätsniveau zu gewährleisten.

Zum Ende ihrer zweiten vollständigen Saison hat das Konzerthaus seine Belastungsgrenze erreicht. In den rund 870 Tagen seit der Eröffnung im Januar 2017 haben 1.539 Konzerte und andere Veranstaltungen stattgefunden. Das sind in den beiden Konzertsälen im Durchschnitt ein Konzert pro Tag. „Wir sind am Limit“, sagte Lieben-Seutter.

Bisher konnte sein Team in jeder Saison ein besseres Ergebnis erzielen als vorhergesagt. Auch für die laufende Saison rechnet Lieben-Seutter damit, mit dem geplanten Etat auszukommen, eine weitere Verbesserung des Ergebnisses schließe er aber aus: „Wir können nicht mehr tun, als jeden Tag alle Plätze zu verkaufen.“

Nach der Eröffnung gab es eine unerwartet hohe Nachfrage seitens des Publikums und der Konzertveranstalter. „Dann sind wir um unser Leben gelaufen“, sagte Lieben-Seutter.

Der Intendant reagierte, indem er sein Team um rund 50 Mitarbeiter vergrößerte. Aktuell arbeiten rund 200 festangestellte Kräfte im Konzerthaus. Lieben-Seutter ist sich sicher: „Das hält jetzt.“ Wegen des Andrangs in der Eröffnungsphase gab es bei einigen Mitarbeitern Erschöpfungs- und Burnout-Erscheinungen.

28.05.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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