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EKD-Vorsitzender mahnt zu mehr Besonnenheit

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06.04.2012

Osterbotschaft EKD-Vorsitzender mahnt zu mehr Besonnenheit

„An Skandalen oder dem, was wir dafür halten, leiden wir keinen Mangel“.

Hannover – Zum mehr Besonnenheit und Gelassenheit im Alltag hat der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, gemahnt. „An Skandalen oder dem, was wir dafür halten, an Empörungszyklen und raschen Schuldzuweisungen leiden wir keinen Mangel“, sagte er am Freitag in Hannover in seiner Osterbotschaft.

Die gegenwärtige Gesellschaft sei leicht erregbar, kritisierte er. Kaum werde ein Skandal gewittert, entflamme das Entrüstungsfeuer. Über soziale Netzwerke verbreite sich in Minutenschnelle Empörung, der sich zu viele Menschen ohne Überprüfung oder Nachdenken anschlössen. Schneider fordert zugleich, keine Heilserwartungen an Politiker oder Prominente zu richten, die diese maßlos überforderten.

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