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Eissprinterin Wolf hat Weltrekord noch nicht aufgegeben

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23.01.2012

Wolf Eissprinterin Wolf hat Weltrekord noch nicht aufgegeben

Vor der Sprint-WM in Calgary fühlt die Berlinerin noch die “Kraftlosigkeit” vom Saisonbeginn.

Leipzig/Salt Lake City – Erst überraschend kraftlos, dann aber sehr kämpferisch zeigte sich Eisschnelllauf-Weltrekordlerin Jenny Wolf am Wochenende beim Weltcup im US-amerikanischen Salt Lake City. Nach einem enttäuschenden elften Platz und der Wiedergutmachung am Sonntag mit Rang drei will die Berlinerin kommendes Wochenende bei der Sprint-WM in Calgary einen neuen Angriff auf ihre eigene Weltrekordzeit über 500 Meter wagen. “Die Zeiten sind noch nicht da, wo ich hin will und ich fühle mich momentan nicht besonders gut auf dem Eis. Aber die Trainingswerte sind in Ordnung, von daher ist es nur eine Frage der Zeit, bis ich wieder richtig angreifen kann”, schrieb Wolf auf ihrer Internetseite. Mit einer Zeit von 37,62 Sekunden blieb sie auf ihrer Weltrekordbahn gut zwei Jahre danach deutlich über ihrem 37,00-Lauf vom Dezember 2009.

“Die Kraftlosigkeit vom Saisonbeginn ist immer noch nicht überstanden. Aber jetzt geht es nach Calgary, höchste Zeit wieder fit zu werden”, so Wolf. Die 32-Jährige rangiert in der Weltcup-Wertung derzeit hinter der südkoreanischen Olympiasiegerin Sang-Hwa Lee auf Platz zwei. Wichtiger als ein weiterer Erfolg im Weltcup aber ist der Olympia-Zweiten die magische 37er-Marke zu unterbieten. Zu Saisonbeginn hatte sie angekündigt, auf den schnellen Bahnen von Nordamerika ihr Ziel von einer Zeit “36,xx” noch einmal ins Visier nehmen zu wollen. Allerdings plagten die Weltmeisterin zuletzt leichte muskuläre Probleme. “Ich habe mich in den vergangenen Wochen häufig müde gefühlt. Aber vielleicht gelingt es mir am Wochenende dennoch, die Zeit zu knacken”, sagte Wolf.

Mit viel Selbstvertrauen reist hingegen 1.000-Meter-Spezialistin Monique Angermüller nach Calgary. Die Berlinerin setzte mit ihrem ersten Podiumsplatz (3.) seit fast zwei Jahren am Wochenende ein Achtungszeichen. Als Topfavoritin auf den Vierkampf-Sieg bei der Sprint-WM gilt jedoch die kanadische Titelverteidigerin Christine Nesbitt, die am Samstag über 1.000 Meter in 1:13,36 Minuten den Weltrekord nur um 0,25 Sekunden verfehlte.

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