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Gregor Gysi

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04.08.2013

Eidesstattliche Falschaussage Gysi hält Anklage für ausgeschlossen

Gysi habe beim Thema Stasi persönlich „ein gutes Gewissen“.

Berlin – Der Spitzenkandidat der Linkspartei, Gregor Gysi, ist davon überzeugt, dass die Staatsanwaltschaft gegen ihn keine Anklage wegen eidesstattlicher Falschaussage im Zusammenhang mit angeblichen Stasi-Kontakten erheben wird.

Gysi sagte „Bild am Sonntag“: „Ich halte es für ausgeschlossen, dass die Staatsanwaltschaft Anklage gegen mich erheben wird. Ich habe keine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben. Das wird auch der Staatsanwalt einsehen.“

Gysi hat nach eigenen Angaben beim Thema Stasi persönlich „ein gutes Gewissen“: „Ich habe mich nicht auf eine Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit eingelassen.“ Aber: „Als Anwalt hätte ich in der DDR ohne Zusammenarbeit mit dem Staat und der Partei gar keine Chance gehabt, für meine Mandanten etwas herauszuholen wie etwa die Amnestie für Regimekritiker wie Rudolf Bahro. Das geschah immer in Abstimmung mit meinen Mandanten.“

Gysi fügte hinzu: „Unter den 600 Anwälten in der DDR gab es auch Stasi-Mitarbeiter, aber das geht gar nicht. Denn auch für uns galt die anwaltliche Schweigepflicht.“

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