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Mutter mit Kinderwagen

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26.06.2012

Betreuungsgeld Eichstätter Bischof kritisiert Haltung der Caritas

„Die Caritas sollte unbedingt den Eindruck vermeiden, als Anwalt in eigener Sache zu agieren.“

Eichstätt – Im Streit um das geplante Betreuungsgeld hat Gregor Hanke, der Bischof von Eichstätt, die Haltung der Caritas zum Betreuungsgeld kritisiert. Wie die „Bild-Zeitung“ (Dienstagausgabe) berichtet, griff Bischof Hanke dabei in einem Brief an Caritas-Chef Peter Neher zu scharfen Worten. „Ich finde es beschämend, dass ausgerechnet ein Verband der römisch-katholischen Kirche sich gegen eine wie auch immer geartete Anerkennung und damit Hochschätzung elterlicher Erziehungsleistungen ausspricht.“

Damit reagiert Hanke auf die Kritik der Caritas am geplanten Betreuungsgeld. Die katholische Wohlfahrtsorganisation hatte sich öffentlich dagegen ausgesprochen, dass Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen und nicht in Krippen geben, monatlich 100 Euro sogenanntes Betreuungsgeld bekommen.

In seinem Brief, welcher der Zeitung vorliegt, mahnt der Bischof: „Die Caritas sollte unbedingt den Eindruck vermeiden, als Anwalt in eigener Sache zu agieren, um das eigene ökonomische Interesse als Krippenträgerin vor das Kinderwohl zu stellen.“

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