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Reiner Haseloff

© Martin Rulsch / CC BY-SA 4.0

13.12.2015

Flüchtlingskrise Ehrenamtliches Engagement in Sachsen-Anhalt nimmt zu

Ministerpräsident Reiner Haseloff würdigte die Freiwilligen als „stille Helden“.

Halle – Als Folge der Flüchtlingskrise wächst das ehrenamtliche Engagement in Sachsen-Anhalt. „Wir stellen fest, dass sich immer mehr Menschen bereit finden, für andere etwas zu tun“, sagte Andreas Hesse, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligen-Agenturen, der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe).

Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU/Foto) würdigte die Freiwilligen als „stille Helden“. Am Sonnabend empfingen er und Landtagspräsident Dieter Steinecke (beide CDU) rund 100 Ehrenamtliche aus verschiedenen Vereinen zu einer Dankeschön-Veranstaltung in der Staatskanzlei.

Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft und des Landes betätigen sich in Sachsen-Anhalt rund 550 000 Menschen ehrenamtlich, das ist rund ein Viertel der Bevölkerung. Die Zahl stagniert seit 2009. Jetzt wächst sie aber offenbar.

Viele Menschen hätten bisher schon mit dem Gedanken gespielt, sich zu engagieren, hätten aber keine Zeit oder nicht das richtige Angebot gefunden, sagte Hesse. „Auf sie wirkt die Flüchtlingskrise wie eine Einladung. Sie sehen: In dieser Situation bin ich gefordert.“

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