Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

30.01.2010

Ehemaliger Jesuitenpriester gesteht Kindesmissbrauch

Berlin – Im Skandal um Dutzende Missbrauchsfälle in den siebziger und achtziger Jahren am Berliner Elitegymnasium Canisius-Kolleg hat einer der Beschuldigten die Vorwürfe nun gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ bestätigt. Der frühere Sportlehrer und Jesuitenpater Wolfgang S. habe zudem in einer an seine Opfer gerichteten Erklärung eingeräumt, es sei „eine traurige Tatsache, dass ich jahrelang Kinder und Jugendliche unter pseudopädagogischen Vorwänden missbraucht und misshandelt habe“. Daran sei „nichts zu entschuldigen“. Darüber hinaus habe der heute in Südamerika lebende Kirchenmann angegeben, bereits 1991 seinen „damaligen deutschen Provinzialoberen eingehend über meine verbrecherische Vergangenheit informiert“ zu haben.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/ehemaliger-jesuitenpriester-gesteht-kindesmissbrauch-6505.html

Weitere Nachrichten

Polizei im Fußball-Stadion

© über dts Nachrichtenagentur

Fußball-Gewalt Pistorius will Politik der „maximalen Abschreckung“

Der bei SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz für das Thema innere Sicherheit zuständige Boris Pistorius fordert angesichts der jüngsten Gewaltexzesse in ...

Volker Kauder

© über dts Nachrichtenagentur

CDU Kauder dringt auf schnelle Entscheidung zu Abzug aus Incirlik

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) dringt auf eine schnelle Entscheidung für den Abzug der Bundeswehrsoldaten aus Incirlik. "Die Bundeswehr muss aus ...

Britische Polizei

© über dts Nachrichtenagentur

Anschlag in London Polizei identifiziert zwei mutmaßliche Attentäter

Nach dem Terroranschlag in der britischen Hauptstadt London hat die Polizei zwei der mutmaßlichen Attentäter identifiziert. Khuram B., ein in Pakistan ...

Weitere Schlagzeilen