Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

02.04.2010

Ehemalige Heimkinder lehnen Mixas Gesprächsangebot ab

München – Der Augsburger Bischof Walter Mixa stößt mit seinem Gesprächsangebot an ehemalige Heimkinder, die ihm körperliche Gewalt vorgeworfen haben, auf Ablehnung. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ am Donnerstagabend in ihrer Onlineausgabe berichtete, reagierten zwei der sechs mutmaßlichen Opfer empört auf die Stellungnahme des Bischofs zu den Vorwürfen. Mixas Äußerungen seien „verlogen und unverfroren“, sagte eine der beiden Frauen. Die andere zeigte sich „geschockt“ und sagte, der Bischof „belügt sich selbst“. Für beide sei das Gesprächsangebot nicht annehmbar, hieß es.

Der „Süddeutsche Zeitung“ liegen nach eigenen Angaben eidesstattliche Versicherungen von sechs früheren Heimkindern vor, die Mixa bezichtigten, er habe sie in den 70er und 80er Jahren während seiner Zeit als Pfarrer im Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Josef in Schrobenhausen geschlagen. Mixa hatte am Donnerstag alle Vorwürfe zurückgewiesen und sich „erschüttert“ über die Anschuldigungen gezeigt. Er sei gerne bereit, mit den Männern und Frauen, die in ihrer Jugendzeit im Kinderheim St. Josef gelebt hatten, „über ihre Erinnerungen, Erlebnisse und Vorwürfe“ zu sprechen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© afp / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/ehemalige-heimkinder-lehnen-mixas-gespraechsangebot-ab-9172.html

Weitere Nachrichten

Frankfurt IG Metall

© Epizentrum / CC BY 3.0

IG Metall NRW Arbeitsplätze bei Opel in Bochum nicht gefährdet

Die IG Metall in NRW bereitet sich auf den Verkauf von Opel an den französischen Automobilkonzern PSA vor. "Wir müssen intern bewerten, ob der Deal mit PSA ...

Flüchtlinge

© ververidis / 123RF Lizenzfreie Bilder

Bericht NRW beteiligt sich nicht an Afghanistan-Abschiebung

NRW wird sich an der dritten Sammelabschiebung nach Afghanistan nicht beteiligen. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" ...

Fazle-Omar Moschee Hamburg

© Daudata / gemeinfrei

Spitzel-Affäre um Ditib Generalbundesanwalt ermittelt gegen 16 Tatverdächtige

Die Bundesanwaltschaft ermittelt derzeit gegen 16 Tatverdächtige in der Spitzel-Affäre um Deutschlands größten Islamverband Ditib. Das sagte der ...

Weitere Schlagzeilen