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Sebastian Edathy

© Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde

30.11.2012

NSU-Morde Edathy kritisiert Ex-MAD-Chef

„Wäre Herr Brüsselbach noch im Amt, müsste er jetzt gehen.“

Berlin – Der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages, Sebastian Edathy (SPD), hat den früheren Präsidenten des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), Karl-Heinz Brüsselbach, scharf kritisiert. „Wäre Herr Brüsselbach noch im Amt, müsste er jetzt gehen“, sagte Edathy der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Freitagausgabe).

„Er hat bis zu seinem Ruhestand im Sommer 2012 keinerlei Anstrengungen unternommen, Kontakte des MAD zu Uwe M. zu erhellen. Er wollte offenkundig nicht wissen, was er hätte wissen können.“

Brüsselbach hatte am Donnerstag im NSU-Ausschuss gesagt, er habe bereits im vergangenen März erfahren, dass der MAD schon Mitte der 1990er-Jahre Kontakt zu dem späteren NSU-Terroristen Uwe M. hatte. Er habe das Verteidigungsministerium darüber informiert, nicht aber den Untersuchungsausschuss. Dies bedauere er.

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