Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

30.09.2010

Ecuador Präsident bei Unruhen verletzt

Quito – Ecuadors Präsident Rafael Correa hat sich in medizinische Behandlung begeben nachdem er bei Protesten seiner Sicherheitskräfte verletzt worden ist. Das berichteten lokale Medien. Die Sicherheitskräfte protestierten gegen die Pläne der Polizei ihre Gehälter zu begrenzen. Sie verbrannten Autoreifen in der Straßen der ecuadorianischen Hauptstadt Quito. Zeugen zufolge seien in der ganzen Stadt Geschäfte geplündert worden. Der Präsident sei verletzt worden als er versucht hätte die Unruhen zu unterdrücken, hieß es.

Correa wurde wegen seiner drastischen Maßnahmen und seinem Kampf gegen Mitglieder seiner eigenen Partei im Kongress eine Figur des Hasses. Der Linkspolitiker soll angeblich geplant haben das Parlament aufzulösen nachdem seine Vorschläge die Staatsausgaben abzubauen blockiert wurden.

Obwohl Unruhen und politische Instabilität in dem Land häufig auftreten, so sind es doch die ersten denen sich Präsident Correa seit seiner Machtübernahme stellen muss. Bevor Correa sein Amt antrat, wurden in Zeiten wirtschaftlicher Probleme drei Präsidenten nach Straßenprotesten gestürzt.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/ecuador-praesident-bei-unruhen-verletzt-15896.html

Weitere Nachrichten

Flüchtlinge

© über dts Nachrichtenagentur

Bericht Zahl der Flüchtlinge in der Türkei steigt auf 3,2 Millionen

Die Zahl der Flüchtlinge in der Türkei ist auf 3,2 Millionen gestiegen. Das geht aus Zahlen der EU-Kommission vom Stand April 2017 hervor. In der ...

Bootsflüchtlinge im Mittelmeer Archiv

© Marina Militare, über dts Nachrichtenagentur

Flüchtlinge Sea Watch zeigt Verständnis für Drohung Italiens

Die Nichtregierungsorganisation Sea Watch hat Verständnis für die Drohung Italiens gezeigt, künftig nicht mehr alle Rettungsschiffe mit Migranten in ...

Helmut Kohl

© über dts Nachrichtenagentur

Tod des Altbundeskanzlers Henry Kissinger würdigt Helmut Kohl

Der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger hat den verstorbenen Altbundeskanzler Helmut Kohl gewürdigt: Kohl sei ein "Mann von außerordentlicher ...

Weitere Schlagzeilen