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Ebola-Übung

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10.07.2015

Ebola EU sagt 450 Millionen Euro für betroffene Länder zu

„Der Notstand ist nicht vorbei, solange es noch vereinzelte Ebola-Fälle gibt.“

Brüssel – Die Europäische Kommission hat rund 450 Millionen Euro für die drei am stärksten von Ebola betroffenen Länder, Guinea, Sierra Leone und Liberia, zugesagt, um sie bei der Erholung von der Krise zu unterstützen.

„Der Notstand ist nicht vorbei, solange es noch vereinzelte Ebola-Fälle gibt“, sagte der EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement und zugleich Ebola-Koordinator der EU, Christos Stylianides, auf der von den Vereinten Nationen veranstalteten internationalen Ebola-Recovery-Konferenz in New York. „Mit einigen neuen Fällen in Liberia sind wir weiterhin in Alarmbereitschaft und unsere Entschlossenheit, Ebola auszumerzen, ist stärker als je zuvor. Es ist zu früh, mit der Hilfe nachzulassen.“

Sierra Leone soll Hilfe in Höhe von 171,4 Millionen Euro erhalten, Liberia in Höhe von 121 Millionen Euro und Guinea in Höhe von 148,9 Millionen Euro. Weitere acht Millionen Euro werden für Mehrländerprojekte zugunsten aller von Ebola betroffenen Länder bereitgestellt.

Mit diesen Mitteln soll die langfristige Erholung dieser Länder unterstützt werden. Sie sollen für Programme in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Landwirtschaft, Infrastruktur, Bildung, Sanitärversorgung, makroökonomische Stabilität und Verkehr verwendet werden.

Damit beläuft sich die Unterstützung der Europäischen Kommission für die Bekämpfung der Ebola-Epidemie insgesamt auf 869 Millionen Euro, teilte die EU-Kommission mit.

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