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Eon-Zentrale in Düsseldorf

© E.ON AG

03.07.2012

Verbraucherschützer E.on muss Gazprom-Rabatt weiterreichen

„Über Einigungen können sich in erster Linie die E.on-Aktionäre freuen.“

Düsseldorf – Verbraucherschützer fordern die regionalen Gasversorger auf, auf die am Dienstag bekannt gegebene Einigung zwischen E.on und dem russischen Exporteur Gazprom zu reagieren. „Über diese Einigungen können sich in erster Linie die E.on-Aktionäre freuen. Dass auch private Erdgaskunden hierzulande profitieren, ist längst nicht ausgemacht“, sagte Holger Krawinkel, Energieexperte des Bundes der Verbraucherzentralen, dem „Tagesspiegel“ (Mittwochsausgabe).

E.on hatte am Dienstag bekannt gegeben, sich nach jahrelangem Tauziehen mit der russischen Gazprom auf Preisanpassungen bei den langfristigen Gaslieferverträgen geeinigt zu haben. Dabei gelte die Einigung rückwirkend für den Zeitraum seit dem 4. Quartal 2010.

Der Energieriese verspreche sich von der Übereinkunft einen positiven Effekt auf das Halbjahresergebnis des Konzerns von etwa einer Milliarde Euro.

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