Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Bis zu 10.000 Stellen in Gefahr

© E.ON AG

06.08.2011

E.on Bis zu 10.000 Stellen in Gefahr

Berlin – Der Energieriese E.ON steht nach dem beschleunigten Atomausstieg in Deutschland offenbar vor einem drastischen Stellenabbau. Nach Information der „Süddeutschen Zeitung“ erwägt das Unternehmen den Abbau von bis zu 10.000 Stellen weltweit, mehr als zehn Prozent der gesamten Belegschaft. Damit würde der Sparkurs des Konzerns viel härter ausfallen als bisher bekannt. Zuletzt war nur von der Streichung einiger hundert Stellen die Rede.

Möglicherweise werde der Aufsichtsrat des Konzerns bereits auf seiner Sitzung Anfang der kommenden Woche über entsprechende Szenarien informiert. Der bevorstehende Stellenabbau könne alle Bereiche und Regionen des Konzerns betreffen, hieß es. Etwa ein Drittel der Stellen könnte dabei auf Deutschland entfallen. Die schlimmsten Szenarien gingen von einer fünfstelligen Zahl betroffener Jobs aus, hieß es auch in Gewerkschaftskreisen.

Der Abbau von Personal im vierstelligen Bereich gelte bereits als wahrscheinlich. Das träfe den Konzern in seinen Grundfesten, hieß es. „Auch wenn da nicht sofort Kündigungen rausgehen und vieles über die Fluktuation gelöst würde“, sagte ein Arbeitnehmervertreter.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/e-on-bis-zu-10-000-stellen-in-gefahr-25399.html

Weitere Nachrichten

Agentur für Arbeit Jobcenter Goslar

Symbolfoto © Rabanus Flavus / Public Domain

Bericht Jobcenter Stade zieht Sexpartner-Fragebogen zurück

Das Jobcenter im niedersächsischen Stade hat einen umstrittenen Fragebogen zurückgezogen, mit dem eine Hartz-IV-Antragstellerin aufgefordert wurde, ...

Mercedes-Benz CL 500 Daimler

© Matthias93 / gemeinfrei

Daimler Nicht auf die Kaufprämie für E-Autos verlassen

Daimler-Vorstandsmitglied Ola Källenius hat vor zu hohen Erwartungen an die Kaufprämie für Elektroautos gewarnt. "Wir dürfen uns nicht darauf verlassen", ...

Institut der deutschen Wirtschaft Koeln

© T.Voekler / gemeinfrei

IW-Studie Brexit kostet Deutschland 0,25 Prozentpunkte Wachstum 2017

Der absehbare EU-Austritt Großbritanniens wird das deutsche Wirtschaftswachstum nach einer Schätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bereits ...

Weitere Schlagzeilen