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E-Mail-Dienstleister genau vergleichen

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17.01.2012

Ratgeber E-Mail-Dienstleister genau vergleichen

Angebote unterscheiden sich teilweise erheblich.

Berlin – Eine private E-Mail-Adresse hat heute fast jeder – vor allem auch deshalb, weil die digitalen Postfächer meist kostenfrei sind. Dennoch unterscheiden sich die Angebote teilweise erheblich – zum Beispiel beim Speicherplatz. “Während es bei dem einen 50 Megabyte sind, stellt der andere mehrere Gigabyte oder sogar unbegrenzten Platz zur Verfügung”, erläutert Ralf Trautmann vom Onlinemagazin teltarif.de.

Große Unterschiede gibt es auch bei der erlaubten Größe der Anhänge. Denn wer zum Beispiel Fotos versendet oder bekommt, ärgert sich schnell, wenn der Anhang nur maximal vier Megabyte groß sein darf. Verzichten sollte man zudem auf Anbieter, bei denen E-Mails nach einer bestimmten Zeit automatisch gelöscht werden.

Wichtig ist auch, wie der E-Mail-Abruf vorgenommen wird. Bei den meisten Anbietern wird das sogenannte POP3 verwendet. Das bedeutet, dass die Mails auf ein Endgerät heruntergeladen und dort gelesen sowie bearbeitet werden können – in der Regel werden sie danach gelöscht. Anders sieht es beim Netzwerkprotokoll IMAP aus: Hier werden die E-Mails direkt auf dem Server verwaltet und sind von verschiedenen Clients und Geräten aus nutzbar. “IMAP muss bei einigen Anbietern kostenpflichtig hinzugebucht werden. Für alle, die ihre Mails auf mehreren Endgeräten – wie Smartphone, PC und Tablet – verfügbar haben möchten, ist das ein relevantes Kriterium für die Wahl des E-Mail-Anbieters”, sagt Trautmann.

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