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Literatur E-Book-Reader im Test

Gute Leistung bringen alle – Neue Geräte sind aber deutlich günstiger.

Bonn – Wer Bücher gerne digital liest, kann mittlerweile auf gute und günstige E-Book-Reader zugreifen. Das Verbraucherportal online-tarife.de hat fünf elektronische Lesegeräte getestet, die auf dem deutschen Markt erhältlich sind und zwischen rund 60 und 300 Euro kosten. Die zwei besten Platzierungen erhielten der E-Book-Reader von Amazon, der Kindle 4 zum Preis von 99 Euro sowie der E-Reader 3.0, der in den Buchhandlungen Weltbild und Hugendubel für rund 59,99 Euro verkauft wird. Testsieger wurden diese beiden vor allem, weil sie gute Leistung für weniger Geld bieten als die Konkurrenzprodukte.

Der Kindle 4 wiegt 170 Gramm, verfügt über 2 Gigabyte Arbeitsspeicher, einen 6-Zoll-Display und ist mit der E-Ink Technologie ausgestattet. Mit der sogenannten elektronischen Tinte kommt online-tarife.de zufolge die Darstellung von Büchern und Zeitungen dem ursprünglichen Papiermedium sehr nahe, was viele Leser fürs Auge angenehmer finden. Auf dem Kindle 4 lassen sich zudem E-Books mit den Formaten .azw (Kindle), .txt und .pdf lesen.

Altmodelle sind gut, aber etwas teurer

Der E-Reader 3.0 wiegt online-tarife.de zufolge 282 Gramm und verfügt über ein 7-Zoll-TFT-Farbdisplay, das man ohne Touchscreen bedienen muss. 2 Gigabyte Arbeitsspeicher können für die Formate .epub als auch für .pdf und .txt genutzt werden. Eine nette Zugabe ist die Möglichkeit, das Gerät direkt als MP3-Player und portables Foto-Album zu nutzen, wenn man den Speicher mittels Speicherkarten aufstockt. Das Suchen und Markieren von Textabschnitten sowie eine WLAN-Verbindung gibt es allerdings nicht. Die Experten von online-tarife.de halten das für den angebotenen Preis aber für akzeptabel.

Auch die mittlerweile schon etwas älteren Modelle der Amazon Kindle-Produktserie sowie der Oyo Reader der Buchhandelskette Thalia haben nach Ansicht der Experten ihre Vorzüge. So hat der Kindle stattliche 3 Gigabyte Speicherplatz. Darauf finden rund 3.500 E-Books im Dateiformat .azw Platz, berichtet online-tarife. de. Ein WLAN Zugang ermöglicht das Shoppen von E-Books unterwegs. Auch MP3-Dateien und Fotos kann das Gerät darstellen. Der E-Book-Reader Oyo von Thalia fasst 2 Gigabyte und damit Platz für über 1.000 E-Books. Der Speicher ist zudem durch einen Steckplatz für eine Micro-SD-Karte auf bis zu 32 Gigabyte erweiterbar. Das matte Display sei zum Lesen optimal geeignet, finden die Tester. Zudem unterstützt der Oyo die gängigen Dateiformate .txt, .epub sowie .pdf. Beim Test monierten die Experten von online-tarife.de nur, dass das Display verzögert reagierte.

Mit guter Lesbarkeit der Texte, guter Verarbeitung und elegantem Design punktet online-tarife.de zufolge der Sony Reader PRS 650. Im Gegensatz zu Thalias Oyo und Amazons Kindle verfügt das Gerät aber nicht über einen mobilen Internetzugang per WLAN. Mit seinem 6-Zoll-Display und 2 Gigabyte internem Speicher plus Steckplätze für SD-Karten und Memory-Stick bietet er viel Platz für E-Books und sonstige Dateien. Dem Kindle hat der PRS zudem die Lesbarkeit im epub-Dateiformats voraus. Außerdem soll der Akku nach Herstellerangaben rund drei Wochen regelmäßige Lektüre ermöglichen. Mit 299 Euro ist der Sony-Reader allerdings das teuerste Gerät.

29.03.2012 © dapd / newsburger.de

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