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05.12.2009

Dutschke-Attentäter hatte offenbar Kontakt zu Neonazi-Gruppe

Berlin – Bislang unbekannte Stasi-Akten und Berliner Polizeiprotokolle werfen offenbar ein neues Licht auf den Dutschke-Attentäter Josef Bachmann. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Demnach unterhielt Bachmann enge Beziehungen zu einer rechtsradikalen Gruppe, die später als „Braunschweiger Gruppe“ durch Sprengstoffanschläge bekannt wurde. Bisher galt Bachmann, der den Studentenführer Rudi Dutschke 1968 in Berlin niederschoss, als Einzelgänger. In seinem Wohnort Peine verkehrte Bachmann unter anderen mit dem früheren NPD-Mann Wolfgang Sachse, der ihm noch kurz vor dem Attentat Munition verkauft habe. In den Berliner Polizeiprotokollen finden sich außerdem Aussagen Bachmanns und Dutschkes über den Tathergang. „Er sollte sterben“, hat Bachmann demnach über seine Attentatsmotive gesagt.

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