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Durchsuchung bei 18-Jährigem nach Lynchaufruf

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11.04.2012

Mordfall Lena Durchsuchung bei 18-Jährigem nach Lynchaufruf

Junger Mann will sich persönlich entschuldigen.

Emden/Oldenburg – Nach dem Lynchaufruf gegen einen ursprünglich Verdächtigen im Mordfall Lena hat es nun Durchsuchungen bei einem 18-Jährigen gegeben. In dem Elternhaus des jungen Mannes seien Computer- und Telefonhardware sichergestellt worden, berichtete die „Nordwest-Zeitung“ (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Aurich.

Der 18-Jährige bereue seinen Aufruf im Internet. Er wolle sich auch persönlich bei dem Betroffenen entschuldigen, hieß es. Die Justiz prüfe nun, wie der Heranwachsende zur Verantwortung gezogen werden könne. Vorgeworfen wird ihm die „öffentliche Aufforderung zu Straftaten“.

Die elfjährige Lena war am 24. März in einem Emder Parkhaus ermordet worden. Im Internet kam es nach der Tat zu Lynchaufrufen und Spekulationen über mögliche Täter.

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