Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Drogeriekette Schlecker ist insolvent

© Andreas Praefcke, Lizenz: dts-news.de/cc-by

20.01.2012

Trotz Sparkurs Drogeriekette Schlecker ist insolvent

Umsatz sank im Geschäftsjahr 2010 um rund 650 Millionen Euro.

Hamburg – Die größte deutsche Drogeriekette Schlecker ist insolvent. Das berichten übereinstimmend mehrere deutsche Medien. Das Unternehmen fuhr zuletzt einen harten Sparkurs und schließt derzeit hunderte Filialen. Der „Lebensmittel Zeitung“ zufolge prüft das Unternehmen eine sogenannte Planinsolvenz, über die sich Schlecker sanieren könnte.

Das Unternehmen wollte sich dazu zunächst nicht äußern. Schleckers europaweiter Umsatz sank im Geschäftsjahr 2010 um rund 650 Millionen Euro auf 6,55 Milliarden Euro. Für 2011 rechnete das Unternehmen erneut mit sinkenden Zahlen.

Das Unternehmen wurde im Jahre 1975 von Anton Schlecker gegründet und hatte Ende 2011 in Deutschland etwa 30.000 Mitarbeiter. Hinzu kommen noch etwa 17.000 Mitarbeiter im Ausland. Schlecker besitzt in Deutschland etwa 7.000 Läden.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/drogeriekette-schlecker-ist-insolvent-35200.html

Weitere Nachrichten

Ralf Jäger SPD

© SPD-Landtagsfraktion NRW / gemeinfrei

Bericht Immer mehr Klagen gegen neues NRW-Beamtenrecht

69 Beamte des Landes NRW sind bislang juristisch gegen die neue Dienstrechtsreform vorgegangen. Das geht aus einem neuen Bericht von NRW-Innenminister Ralf ...

Euroscheine Geld

© Friedrich.Kromberg / W.J.Pilsak / CC BY-SA 3.0

Sparkassenpräsident Strafzins ist nicht ausgeschlossen

Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), will einen Strafzins für Kleinsparer langfristig nicht ausschließen. "Auch ...

Rentner

© bstrupp / gemeinfrei / pixabay.com

DIW-Chef Fratzscher Höheres Rentenalter unvermeidbar

DIW-Präsident Marcel Fratzscher hält eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters über 67 Jahre hinaus nach dem Jahr 2030 für unvermeidbar. "Die ...

Weitere Schlagzeilen