Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

SPD-Logo

© über dts Nachrichtenagentur

21.03.2015

Dreyer SPD sollte ihr Profil verändern

Die Ministerpräsidentin warb für einen Bündnis mit den Grünen.

Berlin – Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat ihre Partei dazu aufgerufen, ihr Profil zu verändern. Die Sozialdemokraten könnten mit Umfragewerten bei 25 Prozent „nicht zufrieden sein“, sagte Dreyer der „Welt“.

„Ich ermutige meine Partei, weiterhin glaubwürdig und konsequent zu arbeiten – und sich dabei etwas breiter aufzustellen. Wir müssen wirtschaftliche Erfolge und soziale Gerechtigkeit miteinander verbinden. Dann werden wir auch wieder für mehr Menschen interessant.“

Die Ministerpräsidentin warb für einen Bündnis mit den Grünen und schloss eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei aus. „Auf Bundesebene ist die Linkspartei, wie sie sich bisher darstellt, für uns kein Koalitionspartner“, betonte sie.

Besorgt äußerte sie sich über die Auswirkungen der Affäre um den früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy. „Das ist eine extrem unangenehme Sache. Was Edathy getan hat, verabscheue ich zutiefst“, sagte sie.

Den rheinland-pfälzischen SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Hartmann, der verdächtigt wird, Edathy über Ermittlungen gegen ihn informiert zu haben, bezeichnete Dreyer als grundsätzlich glaubwürdig. „Ich habe nie einen Grund gehabt, Michael Hartmann für unglaubwürdig zu halten“, sagte sie. „Den konkreten Sachverhalt kann ich allerdings nicht beurteilen.“

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/dreyer-spd-sollte-ihr-profil-veraendern-80762.html

Weitere Nachrichten

SPD-Logo

© über dts Nachrichtenagentur

SPD Sonderparteitag beschließt Wahlprogramm einstimmig

Der außerordentliche SPD-Bundesparteitag hat das Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2017 ohne Gegenstimmen beschlossen - bei einer Enthaltung. "Mit dem ...

Solidaritätszuschlag

© über dts Nachrichtenagentur

Schäuble Soli-Abschaffung vor 2030 möglich

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich offen dafür gezeigt, den Solidaritätszuschlag früher als bis zum Jahr 2030 abzuschaffen. "Natürlich ...

Wolfgang Schäuble

© über dts Nachrichtenagentur

CDU Schäuble kritisiert SPD-Steuerpläne

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat der SPD beim Thema Steuern Wählertäuschung vorgeworfen. Das Steuerkonzept der SPD sei "eine ziemlich große ...

Weitere Schlagzeilen