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Joachim Gauck

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13.02.2015

Dresden Gauck gedenkt der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg

Was geschehen sei, dürfe nicht folgenlos bleiben.

Dresden – Bundespräsident Joachim Gauck hat am Freitag an der Gedenkveranstaltung anlässlich des 70. Jahrestages der Zerstörung Dresdens in der wiederaufgebauten Frauenkirche teilgenommen.

„Wir wollen es noch einmal bekräftigen: Wir wissen, wer den mörderischen Krieg begonnen hat“, erklärte Gauck. „Und deshalb wollen und werden wir niemals die Opfer deutscher Kriegsführung vergessen, wenn wir hier und heute der deutschen Opfer gedenken.“

Was geschehen sei, dürfe nicht folgenlos bleiben. „Und so suchen wir im Vergangenen nach Orientierung: nach Lehren, nach Vorbildern und nach Methoden, um in Zukunft Gutes gezielt zu fördern und Böses gezielt zu verhindern.“ Dabei warnte er jedoch davor, „destruktive, revanchistische oder nationalistische Ziele“ mit Hilfe einer selektiven Erinnerung durchzusetzen.

An der Veranstaltung nahmen auch Überlebende der Bombardierung der Stadt im Februar 1945. Für den Abend ist eine Menschenkette von mehreren tausend Menschen für Toleranz geplant.

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