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Drei Menschen kommen bei Glätteunfällen ums Leben

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24.01.2012

Verkehr Drei Menschen kommen bei Glätteunfällen ums Leben

In Nordrhein-Westfalen registriert die Polizei mehr als 130 Unfälle.

Berlin/Düsseldorf/Saarbrücken – Glatteis und Schnee haben am Dienstag zu zahlreichen Verkehrsunfällen im gesamten Bundesgebiet geführt. Drei Menschen kamen bei witterungsbedingten Unfällen ums Leben, darüber hinaus wurden mehrere Menschen nach Angaben der Polizei zum Teil schwer verletzt.

In Nordrhein-Westfalen starb ein 46-Jähriger, nachdem er offenbar wegen der winterlichen Straßenverhältnisse nahe Kleve von der Fahrbahn abgekommen war. Ein 59-Jähriger verlor ebenfalls in Nordrhein-Westfalen im Kreis Steinfurt auf eisglatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Pkw. Der Mann schleuderte mit seinem Wagen gegen einen Baum und verstarb noch an der Unfallstelle.

Im niedersächsischen Ankum kam eine 54-jährige Frau ums Leben, nachdem sie mit ihrem Wagen auf spiegelglatter Fahrbahn ins Schleudern gekommen war. Sie geriet in den Gegenverkehr und stieß mit einem Lkw zusammen.

Allein in Nordrhein-Westfalen wurden aus verschiedenen Polizeidienststellen mehr als 130 Unfälle gemeldet, die auf das winterliche Wetter zurückzuführen waren. So erlitten bei einem Frontalzusammenstoß nahe Hörstel zwei Autofahrer schwere Verletzungen. Im Kreis Viersen wurden bei 20 witterungsbedingten Verkehrsunfällen sieben Menschen verletzt, einer davon schwer.

In Oberbayern verursachte der anhaltende Schneefall Behinderungen auf den Straßen und im Schienenverkehr. Die Bahnstrecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Kaltenbrunn war zeitweise gesperrt, wie die Bahn mitteilte. Die Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Reutte in Tirol bleibt noch bis Sonntag (29. Januar) gesperrt.

Auch im Saarland kam es zu mehreren Unfällen wegen glatter Straßen. In Überherrn (Landkreis Saarlouis) kam ein 44-Jähriger mit seinem Auto von der Fahrbahn ab, überschlug sich und brach sich ein Bein.

Auch in den kommenden Tagen soll es in Deutschland nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) regnen und schneien. Im Nordwesten, Westen und Südwesten fällt am Mittwoch laut DWD gebietsweise Regen, oberhalb 400 Meter zunächst Schnee. In der Nacht zum Donnerstag erwartet der Wetterdienst im Westen stärkere Bewölkung mit etwas Regen. Dabei steigt die Schneefallgrenze auf über 1.000 Meter an.

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